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Henry Munyaradzi
Henry Munyaradzi
Wildlife Keeper                                      click images to enlarge
1992
Black Serpentine
H 49 cm, B 46 cm, T 34 cm
erworben 1992 vom Künstler
Verkauft
Henry Munyaradzi wurde1931 in Guruve geboren. Er arbeitete zunächst als Schreiner und auf einer Tabakfarm. 1967 schloß er sich der Tengenenge Community an. Seine großen Erfolge bald nach der Unabhängigkeit ermöglichten ihm, sich eine eigene Farm in Ruwa vor den Toren Harares zu kaufen. Dort starb er 1998.

Die Art, mit der Munyaradzi seine Figuren „reduziert“ und ihnen mithilfe weniger einfacher Linien eine eigene archetypische Signatur aufprägt, ist unverwechselbar und bestechend. Sie erinnert in mancher Hinsicht, nicht zuletzt in der Betonung der Linie gegenüber der raumbildenden Form, an die Kunst Paul Klees. Der scheinbar zeitlose und doch moderne Grundzug in seinen Skulpturen macht verständlich, weshalb seine Kunst so viele Sammler anspricht und weshalb er zu den Künstlern Zimbabwes gehört, deren Arbeiten die höchsten Preise erzielen. Seit dem Beginn der zimbabwischen Steinbildhauerei in den sechziger Jahren war Henry Munyaradzi mit seinen Arbeiten auf allen bedeutenden Ausstellungen dieser Richtung vertreten.

Dass der Stein „spricht“, gehört zu den Grundüberzeugungen der meisten zimbabwischen Bildhauer zumindest der ersten Generation. In besonderer Weise gilt das für Henry Munyaradzi und seine Arbeitsweise. Monate-, manchmal jahrelang liegen die Steine auf seinem Hof, bevor er eine Idee hat, wie er sie bearbeitet. Vielleicht erklärt dieses Abwarten die Sicherheit, mit der Henry durch ein Minimum an Eingriffen und Bearbeitungen aus dem Stein herausholt, was „in ihm steckt“. Nie sind seine Eingriffe gewaltsam, und immer geht von dem Ergebnis eine große Ruhe aus, oft strahlen sie Heiterkeit und Humor aus.

Der Wildlife Keeper ist eine besonders schöne Arbeit, die auf der einen Seite einen Antilopenkopf zeigt und auf der anderen Seiten den Wildhüter, dessen zur Seite gebogener Kopf anzudeuten scheint, das er sich hinter einem Baum verbirgt, um das Wild ungestört zu beobachten. Auf diese Weise geben beide Seiten in einer unaufdringlichen, aber doch sehr lebendigen Szene das Bild einer Eintracht zwischen Mensch und Kreatur.
Bee Keeper                                   zum Vergößern Bild anklicken
1991
Schwarzer Serpentin
H 70 cm, B 19 cm, T 38 cm
erworben 1991 vom Künstler
Verkauft
Wedding                                       zum Vergößern Bild anklicken
1982
Black Serpentine
H 35 cm, B 42 cm, T 14 cm
erworben 1983 von Tom Blomefield, Tengenenge
Verkauft

Henry Munyaradzi was born in Guruve in 1931. He started working as a carpenter and on a tobacco farm. In1967 he joined the Tengenenge Community. His great success soon after Independence enabled him to buy his own farm in Ruwa on the outskirts of Harare, where he died in 1998.

Munyaradzi "reduces" his sculptures inimitably and enthrallingly, using a few simple lines to leave them with his archetypal signature. His style is in some respects reminiscent of Paul Klee's, emphasizing the line rather than on the space. The apparently timeless yet modern principles that pervade Munyaradzi's sculptures are the best explanation for why his art strikes a note with so many collectors and why he is among those Zimbabwean artists whose work fetches the highest prices. Since the beginning of Zimbabwean Stone Sculpture in the 60s, Henry Munyaradzi has been represented at all significant exhibitions.

The belief that the stone "speaks" is ingrained in most Zimbabwean sculptors, at least those of the first generation. This takes on a special meaning with Henry Munyaradzi and his methods. The stones lie around his yard for months and sometimes years before he gets an idea of what to do with them. Maybe this waiting explains the confidence with which Munyaradzi brings out "whatever lies within" with a minimum of alterations to the stone. His manipulations are never violent and always a result of great tranquillity, often radiating happiness and good humour.

The Wildlife Keeper is an especially beautiful piece of work, which shows an antelope's head on the one side and a game warden, whose tilted head seems to indicate that he is hiding behind a tree to watch the animals quietly, on the other. Both sides thus present an unassuming yet very lively scene which depicts the unity between humans and creatures.

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