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Bernard Manyandure

African Queen                                                click images to enlarge
1987
Black Springstone
H 45 cm, B 52 cm, T 33 cm
erworben 1992 von Vhukutiwa Gallery, Harare
Verkauft

Bernard Manyandure wurde 1929 in Nyatate im Nyanga District geboren und gehörte zu den ersten Mitgliedern der Nyanga-Gruppe um Joram Mariga. Er war mit seinen Arbeiten in den großen Ausstellungen der frühen Jahre der zimbabwischen Skulptur repräsentiert, so 1963 im Commonwealth Institute in London, 1968 im Museum of Modern Art in New York und 1971 im Musée Rodin in Paris.

Diese in sich völlig stimmige Skulptur berührt durch die große Würde und Ruhe, die sie ausstrahlt und die sich mit einem Blick verbinden, der beides zugleich zeigt, ein offenes kindliches Staunen und gleichzeitig eine entrückte Versonnenheit. Die emotionale Aufladung der geschlossenen Figur mittels einer einfachen Formensprache erweist Manyandure als einen Meister, der sich die Kraft und Unmittelbarkeit der frühen Jahre der zimabwischen Skulptur bewahrt hat, auch wenn er sich zum Beispiel in der Bearbeitung von Oberflächen den neueren Entwicklungen angepaßt hat. Auf ihrer Brust trägt die Frau ein Ndoro, die Rückseite einer konischen Seemuschel, die in vielen vorkolonialen afrikanischen Gesellschaften Zeichen des Standes und des Reichtums war und gleichzeitig als Tauschmittel diente.

Bernard Manyandure was born in 1929 in Nyatate in the Nyanga District and was one of the first to join Joram Mariga's Nyanga Group. His work was represented in the big exhibitions of the early years, such as at the Commonwealth Institute in London in 1963, at the Museum of Modern Art in New York in 1968, and at the Musée Rodin in Paris in 1971.

African Queen radiates great dignity and tranquillity. It unites two qualities in one look, both childlike amazement and detached preponderance. With the use of simple forms to convey the solid figure's emotional charge, Manyandure proves himself as a true master who has preserved the immediacy of the early years of Zimbabwe stone sculpture even if he has adopted modern methods of working the stone's surface. The woman is wearing an ndoro on her bosom - the back of a conical seashell -, which was a sign of status and wealth in many pre-colonial African societies and was also often used as a trade good.

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